Zwischen Wolkenkratzern

Sie vereint die höchsten Hochhäuser Deutschlands in einer Stadt: Die Skyline von Frankfurt am Main ist einzigartig. Doch zwischen den Wolkenkratzern schlummern weitere, versteckte Sehenswürdigkeiten. „Mainhattan“ hat eben auch abseits von Bankenviertel und Messe viel zu bieten.


Natürlich, so ganz kommt man um das Thema Messe und Finanzen nicht herum. Wer kann, sollte seinen Städtetrip definitiv mit einem Messebesuch abrunden. Auch 2017 stehen zum Beispiel die Besuchermagneten IAA und Frankfurter Buchmesse an. Die Messe Frankfurt gilt dabei als eine der wichtigsten weltweit – erst 2014 wurde das Gelände durch die Eröffnung eines zweiten Kongresszentrums aufgewertet. Zudem darf die Frankfurter Börse gewissermaßen als Pflichttermin angesehen werden. Von der Galerie aus können sich die Gäste ein Bild vom Parketthandel machen – auch wenn dieser heute vor allem per Computer abgewickelt wird.

Die in der Innenstadt gelegene Börse bietet sich zudem als idealer Ausgangspunkt für das weitere Sightseeing an. Zum exklusiven Shoppen laden etwa die Geschäfte in der Goethestraße ein. Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich die „Börsenstraße 2–4“ mit Büros und Ladenflächen, ein Objekt aus dem hausInvest-Portfolio. Nicht weit ist es auch bis zur „Zeil“, der umsatzstärksten Einkaufsstraße Deutschlands. Und wer einmal einen atemberaubenden Blick auf das Stadtpanorama werfen will: Der Commerzbank-Tower ist mit 259 Metern der höchste Wolkenkratzer der Bundesrepublik. Immer am letzten Samstag des Monats werden hier kostenlose Führungen angeboten. Die Aussicht von der Panoramaetage im 49. Obergeschoss beeindruckt – ist aber auch gefragt. Die Führungen sind oft mehrere Monate im Voraus ausgebucht. Vom Tower liegt die Altstadt dann nur einen Katzensprung entfernt. Hier finden sich nicht nur die zahlreichen Museen des „Frankfurter Museumsufers“, sondern auch wichtige Stätten deutscher Geschichte: Im Kaiserdom St. Bartholomäus wurden bis 1792 die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt. Und in der Paulskirche tagte 1848 mit der Nationalversammlung das erste gesamtdeutsche Parlament.

Eine weitere Besonderheit prägt derzeit die Altstadt, denn sie befindet sich im Wiederaufbau. Was widersprüchlich klingt, ist ein Städtebauprojekt großen Ausmaßes. 
Wurde die ursprüngliche Altstadt im und nach dem Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört, so entstehen seit 2012 insgesamt 15 Rekonstruktionen historischer Gebäude. Weitere 20 Häuser werden – architektonisch passend – neu gebaut. Bis zum Jahresende soll das „Dom-Römer-Projekt“ so das Altstadt-Flair ins Quartier zurückbringen. 

 


Der perfekte Tag in Frankfurt

 

uhr-2008:00 › Frühstück

Wer gestärkt in den Tag starten will, hat die Qual der Wahl. In der Innenstadt lockt etwa die stilvolle Cafébar im Kunstverein. Ein etwas anderes Frühstück verspricht Iimori (Foto). Die Patisserie am Römer – dem Frankfurter Rathaus – wartet mit einer Mischung aus westlichen und japanischen Köstlichkeiten auf. Wer den Weg nicht scheut, findet einen Platz im Caféhaus Siesmayer im Palmengarten – einem der größten botanischen Gärten Deutschlands.

www.cafe.fkv.de >
www.iimori.de/altstadt >
www.palmengarten-gastronomie.de >

 


 

uhr-1010:00 › Sightseeing

Der Vormittag steht im Zeichen der Kultur – mit einem Besuch des Frankfurter Museumsufers. Auf einem Kilometer Länge ballen sich am Mainufer entlang der Innenstadt zahlreiche Museen. Ein Muss ist das Städel (Foto) mit seiner Sammlung europäischer Kunst. Zudem vermarktet die Stadt Frankfurt auch Museen abseits des Flusses – etwa die Kunsthalle Schirn in der Altstadt. Ebenfalls lohnend: das Goethe-Haus, in dem 1749 Johann Wolfgang von Goethe geboren wurde.

www.museumsufer-frankfurt.de >
www.staedelmuseum.de >
www.goethehaus-frankfurt.de >

 


 

uhr-1414:00 › Mittag

Museumsbesuche machen hungrig. Wer dann Lust auf einen echten Frankfurter Klassiker hat, benötigt vom Museumsufer aus nur knappe zehn Minuten bis zu Apfelwein Wagner. In dem von Touristen stark frequentierten Lokal gibt es deftige Speisen zum beliebten „Äbbelwoi“. Gefragt bei Einheimischen ist zudem das nicht weit entfernte Kanonesteppel. Etwas gehobener geht es im Restaurant Opéra (Foto) im dritten Stock der Alten Oper zu.

www.apfelwein-wagner.com >
Kanonesteppel >
www.gerdkaefer-rolandkuffler.de >

 


 

uhr-1515:30 › Nachmittag

Wer nach der Museumstour eine Pause braucht, kann bei einer Bootsrundfahrt über den Main die Skyline vom Wasser aus genießen. Bei warmem Wetter lockt zudem der Mainstrand am Schaumainkai, direkt am Museumsufer. Zum Shoppen laden Zeil (Foto) und Goethestraße ein. Und Kaffeedurstige finden im Fein nördlich der Altstadt eine besondere Location. Früher eine Trinkhalle, gibt es hier nun Selbstgebackenes im liebevoll eingerichteten Ambiente.

Bootsrundfahrt >
www.main-strand.de >
www.zeilffm.de >
www.facebook.com/feinfrankfurt >

 


 

uhr-0820:00 › Abend

Für Theaterfans, die des Englischen mächtig sind, lohnt sich der Besuch des English Theatres, in dem bekannte Stücke in Originalsprache aufgeführt werden. Beginn ist in der Regel um 19.30 Uhr. Auch kulinarisch hat Frankfurt am Abend viel zu bieten – etwa Holbein’s Restaurant im Städel. Das Lohninger verspricht österreichische Küche vom Feinsten. Ebenfalls lecker: die asiatischen Menüs im Zenzakan. Zum Ausklang geht es in die 22nd Lounge & Bar (Foto) des Hotels Innside Frankfurt Eurotheum, einem Objekt von hausInvest.

www.english-theatre.de >
Holbein’s Restaurant im Städel >
www.lohninger.de >
www.zenzakan.mook-group.de >
Innside Frankfurt Eurotheum >