Im Wachstumsmarkt hervorragend aufgestellt

Dirk Schuldes,
Leiter des Bereichs Hospitality bei der Commerz Real



Die Hotellerie spielt für die Commerz Real und den Offenen Immobilienfonds hausInvest eine immer wichtigere Rolle. „Indem wir den Hotelbestand ausgebaut haben, sind wir in diesem wichtigen Wachstumsmarkt hervorragend aufgestellt“, erläutert Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Muschter: „Hotelimmobilien bieten durch langfristige Vermietungen gut kalkulierbare Einnahmen.“ Die 20 Objekte, von denen sich einige im Bau befinden, leisten einen wichtigen Beitrag zur Diversifizierung (Stand: Mitte August 2017). Damit lag der Hotelanteil – bezogen auf die Hauptnutzungsarten – bei elf Prozent. Die Objekte befinden sich überwiegend in Europa und decken die gesamte Spanne von Luxus über Design bis Budget ab.

 

Das künftige NH-Hotel in Mannheim


Eines der beiden Mannheimer Objekte ist ein Business-Hotel in der Kategorie „Vier Sterne“ mit 225 Zimmern. Es wird von der NH-Gruppe betrieben.

 

Auch in Deutschland engagiert sich hausInvest verstärkt in diesem Markt. Im Mai 2017 wurden zwei Objekte in Mannheim gekauft – dem Mittelpunkt der Metropolregion Rhein-Neckar. Die gilt als einer der stärksten Wirtschaftsräume Europas. Nicht nur bei Geschäftsreisenden, sondern auch bei Städtetouristen erfreut sich die Region einer wachsenden Beliebtheit. „Mannheim ist für uns attraktiv, weil wir hier nicht so stark im Wettbewerb stehen“, erläutert Dirk Schuldes, Bereichsleiter Hospitality bei der Commerz Real: „Der Markt ist partiell unterversorgt.“ Erworben wurden ein Business-Hotel in der Kategorie „Vier Sterne“ mit 225 Zimmern, das von der NH-Gruppe betrieben wird, sowie ein Budgethotel der Novum Hotel Group mit 168 Zimmern. Beide Häuser sollen Ende 2018 ihre Pforten öffnen.

 

Das Frankfurter Niu-Haus in der Mayfarthstraße


Das Niu-Hotel, das in der Frankfurter Mayfarthstraße gebaut wird, befindet sich in der Nähe der Europäischen Zentralbank.

 

Zuvor hatte der Offene Immobilienfonds bereits eine Hotelentwicklung in Heidelberg akquiriert. In der Neckarstadt und in Frankfurt am Main werden die deutschlandweit höchsten Erträge pro Zimmer erzielt. In dem etablierten Tourismus- und wachsenden Kongressstandort Heidelberg entsteht in der Nähe des Hauptbahnhofs ein Drei-Sterne-Objekt und Boardinghouse der Marke Star Inn mit insgesamt 300 Zimmern. Die Fertigstellung ist für das erste Halbjahr 2018 geplant. Mit der Deutschland-Tochter der österreichischen Star Inn-Hotelgruppe wurde ein langfristiger Pachtvertrag über 20 Jahre zuzüglich einer Verlängerungsoption von zweimal fünf Jahren abgeschlossen.

 

Das Niu-Hotel in der Niddastraße nahe dem Hauptbahnhof


Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, entsteht in der Frankfurter Niddastraße ein weiteres Niu-Hotel.

 

Derzeit profitiert die Hotelbranche von einer Zunahme bei Städte- und Geschäftsreisen. Zu den Gewinnern dieser Entwicklung zählt in Deutschland vor allem Frankfurt. Im Jahr 2016 stieg die Zahl der Übernachtungen auf 8,8 Millionen – plus 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der siebte Rekord in Folge. „Der Hotelmarkt von Frankfurt gilt als sehr stabil“, erläutert Dirk Schuldes. Die Messe- und Finanzmetropole bleibt vor allem bei Geschäftsreisenden gefragt. Sie bilden das Gros der 5,2 Millionen Übernachtungsgäste. Entsprechend liegt die durchschnittliche Zimmerauslastung im Gesamtmarkt – also in allen Hotelkategorien – bei etwa 70 Prozent. Während der Netto-Zimmerpreis innerhalb eines Jahres um rund zehn Prozent auf 124 Euro stieg, verbesserte sich der durchschnittliche Zimmerertrag um knapp acht Prozent auf 87 Euro.

Mit diesen soliden Wachstumskennzahlen bleibt Frankfurt für Hotelinvestoren einer der attraktivsten Standorte in Deutschland. Hier hat sich hausInvest mit dem bestehenden „Innside Frankfurt Eurotheum“ und zwei Hotelentwicklungen solide positioniert. 2019 und 2020 werden die beiden Häuser der Marke Niu – bisher bekannt unter dem Namen Novum Style – in der Nähe des Hauptbahnhofs und unweit der Europäischen Zentralbank fertiggestellt. Die Pachtverträge laufen über 20 Jahre. Hinzu kommt eine Verlängerungsoption von zweimal fünf Jahren. Die langfristigen Verträge mit namhaften Betreibern bieten dem Fondsmanagement Planungssicherheit bei den Mieteinnahmen – davon profitieren letztlich auch die hausInvest-Anleger. Dirk Schuldes: „Bei guten Hotels in attraktiven Lagen gibt es selten Leerstände.“