hausInvest
will in Deutschland aufstocken

Der Immobilienmarkt gilt als lukrativ und die Volkswirtschaft als sehr stabil: Objekte in Deutschland bleiben bei Investoren aus dem In- und Ausland sehr gefragt. Auch für hausInvest zählt der Heimatmarkt zu den wichtigsten Geschäftsfeldern.

 

Robert Bambach

Robert Bambach
Vorstand Real Estate Transactions bei der Commerz Real


 


Schrittweise will hausInvest den Anteil deutscher Immobilien am Gesamtportfolio ausbauen. Gemessen an den Verkehrswerten beträgt dieser Anteil derzeit 18 Prozent. „Wir wollen künftig bis zu 25 Prozent deutsche Objekte in unserem Bestand halten“, erläutert Robert Bambach, im Vorstand der Commerz Real verantwortlich für den An- und Verkauf von Immobilien. Derzeit verwaltet der Offene Immobilienfonds ein Fondsvermögen von insgesamt rund elf Milliarden Euro.

 

Burstah Ensemble


In Hamburg wird das „Burstah Ensemble“ realisiert.

 

Attraktive Objekte in Spitzenlagen sind jedoch kaum am Markt verfügbar. Erschwerend kommt hinzu, dass die Preise auf einem hohen Niveau liegen. Damit steigt die Herausforderung, für die Objekte auch künftig ein gutes Wertentwicklungspotenzial zu realisieren und lukrative Mieteinnahmen zu erzielen. „Durch den intelligenten Umgang mit unseren Assets wollen wir verstärkt Wertentwicklungspotenziale in den Objekten ausschöpfen, etwa indem wir Flächen zusätzlich generieren, umstrukturieren oder deutlich aufwerten“, so Robert Bambach. Darüber hinaus steigt die Commerz Real seit geraumer Zeit verstärkt bereits in einer sehr frühen Phase von Bauvorhaben ein, um dadurch rechtzeitig attraktive Immobilien für hausInvest zu sichern. „So können wir früher an der Wertentstehung partizipieren und ein Objekt maßgeblich mitgestalten“, erläutert Robert Bambach: „Auf diese Weise lässt sich außerdem die Vermietbarkeit über die Erstvermarktung hinaus positiv beeinflussen.“

 

Adina Apartment Hotel

Zwischen der Hamburger Innenstadt und der Hafencity entsteht das „Adina Apartment Hotel“.

 

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Gemäß dieser Strategie investiert der Offene Immobilienfonds hierzulande gleich in mehrere Großprojekte. Dazu zählen der auf dem künftigen Frankfurt Kulturcampus geplante, 140 Meter hohe Hotel- und Wohnturm (siehe Beitrag >) sowie das Hamburger „Burstah Ensemble“ – ein aus mehreren Gebäuden bestehender Immobilienkomplex mit Flächen für Büros, Einzelhandel, Wohnungen sowie einem Hotel. Ebenfalls in Hamburg – zwischen der Innenstadt und der Hafencity – entsteht das „Adina Apartment Hotel“: Wo früher das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ produziert wurde, wird ein achtstöckiges Gebäude errichtet, das Platz für über 200 Zimmer bietet.